Vermittelt 2017

 

Vertrauen, Liebe und Wärme in einer eigenen Familie ist unser Herzenswunsch  für alle unsere Schützlinge. Ein Traum, wenn dieser Wunsch wahr wird.

 

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Dezember


Edina

 

war im Casa seit: Mai 2015

 

Happy End:

"Edina - bis vor kurzem kannten wir sie nur aus dem Internet, obwohl wir im Juni diesen Jahres im Casa als Helfer vor Ort waren. Sie fiel uns nicht besonders auf, da es eben zu viele Vierbeiner waren, die nach Streicheleinheiten suchten. Das Casa zu verlassen und die "Mäuse" zurückzulassen, erweckte in uns eine tiefe Traurigkeit und den Wunsch, helfen zu wollen: warum nicht als Pflegestelle? Viele Gedanken gingen uns durch den Kopf. Mit Hilfe des Vermittlungsteams fiel die Entscheidung auf Edina. Das Warten begann... Und dann war sie da! Einfach so! Inzwischen ist die liebe Maus schon vier Wochen bei uns und wir sind total begeistert von ihr. Zu sehen, wie sehr sie sich freut, wenn es zum Spazierengehen los geht.. -dabei funktioniert das Geschirr anziehen und das Laufen an der lockeren Leine ohne Probleme, und auch das Autofahren bereitet ihr keinen Stress-. Einzig bei unbekannten Geräuschen und größeren Objekten zuckt sie kurz zusammen, läuft aber gleich weiter. Die Kommandos "hierher", "sitz" und "bleib" stehen auf dem täglichen Übungsplan, die sie immer öfter versteht. Ach ja, ihren Namen kennt sie inzwischen auch. Edina kann 5 bis 6 Stunden alleine bleiben, sie beißt nichts kaputt und ist stubenrein. Was uns besonders freut, ist ihr soziales Verhalten. Im Zusammenleben mit unseren beiden eigenen Hunden geht sie Streitigkeiten aus dem Weg, diese traten nur beim Spielen zu dritt auf und gingen ausschließlich von unserer Hündin aus. Ansonsten läuft alles sehr friedlich. Edina genießt ihre neu gewonnene Freiheit in vollen Zügen, ihr Bewegungsdrang und ihr Einholen von Streicheleinheiten scheinen unermüdlich. Was kostet es uns im Vergleich zum Zugewinn ihrer Lebensqualität? Und wieviel Freude und Glück gibt sie uns zurück!" 

 


Aidan

 

Happy End:

Aidan hat sich nach anfänglichen Schwierigkeiten bald sehr gut eingewöhnt. Er ist sehr menschenbezogen, sanftmütig und einfach ein ganz lieber Kerl. Durch seine ruhige und äußert freundliche Art ist er bei allen sehr beliebt - die Kinder in der Nachbarschaft lieben ihn. Selbst Menschen die sich gewöhnlich vor Hunden fürchten , fassen Vertrauen zu ihm. Er verträgt sich sehr gut mit seinen Artgenossen und hat seine anfängliche Furcht gänzlich abgelegt! Er liebt es über die Wiesen bei seinem jetzigen Zuhause zu toben, bleibt aber auch sehr gut und gerne zuhause. Er liebt seine Ruhezeiten in unserem ruhigen Haushalt. Nur mit dem Wasser konnte er sich bis jetzt noch nicht so recht anfreunden - er kneippt lieber, statt dass er schwimmt. Und Autofahren ist auch nicht gerade seine Leidenschaft. Er ist sehr Standort bezogen und liebt beim Gassigehen sein "Revier". Alles in allem ist er einfach mein Sonnenschein und wir beide ein super Team!

 

 


 

Nandi

 

war im Casa seit: März 2017

Nandi und seine 6 Geschwister wurden im März 2017 neben einer Raststätte gefunden.

 

Happy End:

EIGENDLICH...war ER nicht unser Plan...

Und EIGENTLICH hatten wir uns auf unseren Frankreich Urlaub ohne Hund - mal so ganz ohne Einschränkungen - gefreut. Denn es war erst ein halbes Jahr her, seitdem unsere Hündin Jo von uns gegangen war...

EIGENTLICH hörte ich nur mit halben Ohr zu, als mir meine Arbeitskollegin Nadine von dem Hund erzählte, der nach dem Transport aus Rumänien von keiner eigenen Familie abgeholt wurde (er sollte auf eine Pflegestelle) und den sie schlussendlich mitnahm, obwohl dies EIGENTLICH auch nicht ihr Plan war...

Denn EIGENTLICH sollte er ja ins Tierheim nach Marburg, als Pflegestelle...

EIGENTLICH wollte ich nicht mit ihm Gassi gehen, denn ich hatte Angst dass ich mich an ihn gewöhnen könnte...

Und EIGENTLICH stehe ich ja auch auf helle Hunde mit Schlappohren...

Und EIGENTLICH hatte ich Ihn schon an eine andere Familie verloren, aber dann stand Nadine kurz vor Weihnachten mit Ihm vor meiner Haustür...

Er hatte einen Pappkarton um den Hals auf dem stand: “DARF ICH BEI DIR BLEIBEN?“...

Gerade sitzen wir mit ihm mit ganz entspannt am Strand in Südfrankreich und EIGENTLICH kann ich heute gar nicht mehr verstehen, warum ich zögerte, diesen gutmütigen, ruhigen, tollen - einfach wundervollen Hund bei uns aufzunehmen...NANDI ❤️


 

Erin

 

war im Casa seit: November 2017

Erin kam zusammen mit 40 anderen Hunden aus dem städtischen Tierheim Danyflor zu uns. 

 

Happy End:

Erin (jetzt Flynn) ist nun schon über zwei Monate bei mir und er macht sich super. Er hat sich schnell in das Rudel eingefunden und möchte am liebsten den ganzen Tag kuscheln. Er ist ein wahnsinnig toller Hund, der nicht mehr von meiner Seite weicht und mir unbedingt gefallen will, außerdem lernt er schnell. Ich bin wirklich froh, ihn bei mir zu haben und möchte ihn nicht mehr missen.

 


 

Otis

 

war im Casa seit: Oktober 2017

Otis wurde von von Leuten auf der Straße gefunden. Der Rüde kam mit nur 3 Beinen ins Casa.

 

Happy End:

Eigentlich war ich gar nicht auf der Suche nach einem Hund, da im Oktober 2017 bereits 2 Fellnasen (einer davon mit nicht einfachem Charakter, einer sehr panisch Allem und Allen gegenüber) mein Leben bereicherten. Durch Zufall sah ich Otis in einer Anzeige im Netz. Sein Blick sagte mir soviel wie: "genau du sollst mir helfen". Ich reagierte zunächst nicht, machte mir aber viele Gedanken zu diesem Hund und meldete mich auf diese Anzeige. In einem sehr lieben und ausgiebigen Gespräch erfuhr ich das Otis schwer verwundet, mit einem abgetrennten Fuß gefunden wurde. Er wurde operiert und brauchte dringend ein zu Hause und jemanden der sich um ihn kümmert. Lange überlegte ich hin und her ob ich dieser Aufgabe gewachsen sein könnte. Ob ich alles unter einen Hut bekomme, wie Job, Ausbildung, 3 Hunde. Ich fing an mich zu erkundigen welche Möglichkeiten es hier in Deutschland gibt einen gehandicapten Hund ggf. prothetisch zu versorgen. Ganz in der Nähe fand ich eine Orthopädietechnikerin die sich genau darauf spezialisiert hatte. Meine nächste Sorge war, ob mein meist anderen Hunden gegenüber unverträglicher Rüde einen weiteren Rüden akzeptieren würde. Immer wieder meldete ich mich und thematisierte meine Sorgen. Ganz lieb und verständnisvoll wurden meine Sorgen angenommen und da genug Platz da war um zur Not separieren zu können, entschied ich mich, nachdem ich viele Nächte hin und her überlegt habe Otis zumindest erstmal her zu holen und ihn zu versorgen.
Am 23.12.2017 war es dann soweit. Otis kam nach Deutschland und ich war fürchterlich aufgeregt. Es fühlte sich richtig an. Morgens um 3 ging es los. Im Auto setzte ich mich zu ihm auf die Rückbank und er kuschelte sich direkt auf meinen Schoß. Wieder daheim war alles so organisiert, das die Zusammenführung der 3 Hunde an einem neutralen Ort stattfinden konnte. Meine Aufregung ließ nicht nach, umso überraschter war ich, das das Aufeinandertreffen extrem harmonisch war. Alle 3 freuten sich. Das erste Mal stellte sich Erleichterung ein. Endlich angekommen, duschte ich Otis da sein Fell ganz blutig war von seiner frischen Wunde. Ich versorgte seinen Fuß und er verbrachte sein erstes Weihnachten in Deutschland schlafend in seinem (vielleicht) ersten eigenen Bettchen.
Alles war entspannt und die 3 harmonierten direkt. Kein Neid, keine Streitereien. Die Wundheilung fing wahnsinnig schnell an und Otis war und ist ein sehr interessierter Hund der gerne lernt und immer aufmerksam ist. Ich hatte unfassbares Glück einen so einfachen und dankbaren Hund zu bekommen. Er machte nichts kaputt und hat nur 2 mal an den Weihnachtsbaum gepinkelt 😉. Nach ein paar Tagen konnte ich meinen Augen kaum glauben als beide Rüden sich ein Körbchen teilten. Im März endlich war das Füßchen soweit abgeheilt, dass wir anfangen konnten uns um die Prothese zu kümmern. Otis nahm den neuen Fuß bestens an und schien der stolzeste Hund zu sein als er wieder auf 4 Pfoten laufen konnte und blieb an jedem Busch stehen um auch mal wieder das andere Bein zu heben. Mittlerweile habe ich ein toll eingespieltes Trio und ich danke Allen, die das so möglich gemacht haben. Die ihn aufgenommen und versorgt haben, für die Vermittlung und auch allen Spendern die sich mit an der Prothese beteiligt haben. Heute weiß ich warum mich dieser Blick von dem Foto in der Anzeige so getroffen hat.


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