Das Tierheim Casa Cainelui in Temeswar (Rumänien) heißt dich 

 

Herzlich WiIlkommen!


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zu unseren Hunden:



Juli


++Hündin zugelaufen++

 

Kurz nachdem die Mama mit ihren drei Welpen ins Casa geholt wurde, kam ein weiterer Neuzugang. Währenddem fleissig am neuen Freilauf gearbeitet wurde, kam diese liebe Hündin über das Maisfeld direkt auf die Arbeiter zugelaufen. Sie dufte natürlich mit ins Casa und hat erstmal leckeres Futter erhalten und darf sich nun erholen. Wir heissen die liebe Hündin herzlich willkommen!


++Neue Mama mit drei Welpen++

 

Diese süsse Mama mit ihren drei Welpen wurde heute bei seinem Besitzer abgeholt. Dieser wollte die Hündin nicht mehr haben und hätte sie sonst auf die Strasse gesetzt. Nun ist die kleine Familie im Casa Cainelui in Sicherheit.


++Junghund vor dem Casa ausgesetzt++

 

Dieser kleine süsse Junghund wurde heute vor dem Casa Cainelui gefunden. Vermutlich wurde er da ausgesetzt. Unsere Helferinnen haben ihn gefangen und mit ins Casa gebracht. Herzlich willkommen!


++Update der zwei kleinen Welpen++

 

Die zwei kleinen Welpen, welche ein Freund von Romulus bis jetzt betreut hat, sind nun im Casa Cainelui. Beiden geht es gut. Sie sind fit und munter. Wir hoffen, dass dies so bleibt und heissen die zwei kleinen Süssen herzlich willkommen im Casa Cainelui.


++Neuer Freilauf++

 

Im August 2018 bekommt jeder Zwinger in der Reihe Grün ein Türchen eingebaut, sodass danach alle Hunde direkt in den Freilauf können. Nun werden die letzten Vorbereitungen gemacht.

 

Ein riesengrosses DANKESCHÖN an alle Spender!

Wir freuen uns riesig, dass eine weitere Zwingerreihe einen direkten Freilaufzugang bekommt.


++Hund auf Mülldeponie++

 

Heute hat Romulus diesen kleinen Hund von einer Mülldeponie geholt. Er leidet an einer starken Hautkrankheit. Nun darf er sich im Casa Cainelui erholen. Wir hoffen, dass der Kleine schnell wieder gesund wird.


++Renovationen im Casa Cainelui++

 

Unsere fleissigen Arbeiter im Casa Cainelui sind die Hundehütten am renovieren und neu lackieren. Sobald es wieder kälter wird, sollte alles wetterfest und stabil sein.

 


++Neues aus dem Casa++

 

Reise ins Glück

Es ist wieder einmal soweit: Trotz hochsommerlicher Temperaturen machten sich gestern Nachmittag zwanzig unserer Schützlinge auf den Weg zu ihrer „Reise ins Glück“.


Das erste Glück dieser Reise ist, dass unser Casaauto gut klimatisiert ist. Das zweite - noch größere Glück - ist, dass mittlerweile alle Hunde gut in Deutschland angekommen sind. Und das dritte, das größte Glück, findet sich wie immer in den strahlenden Augen der Adoptanten und Pflegefamilien, als sie ihr neues Familienmitglied endlich streicheln und begrüßen konnten.

 

Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer und Helferinnen, die die Ankunft unserer Hunde immer wieder zu einem besonderen Ereignis werden lassen – und ein ganz besonderer Dank auch den beiden Fahrern, die bei solcher Hitze den Trapo sicher ans Ziel brachten. Wir wünschen ihnen eine ebenso gute Heimfahrt!

 

Der letzte Gedanke heute gilt euch, unseren lieben Schützlingen:
Eure „Reise ins Glück“ hat heute erst angefangen, denn das wahre, bleibende Glück werdet ihr nun in euren Familien finden, in denen ihr hoffentlich mit viel Zeit, Liebe und Geduld ankommen dürft. Dafür wünschen wir euch und euren Zweibeinern alles Liebe und Gute!


++Betreuung der zwei kleinen Welpen++

 

Vor einer Woche haben wir euch von den beiden kleinen Welpen, welche in einem Kanal ausgesetzt wurden, berichtet. Den beiden es geht sehr gut. Damit eine 24-Stunden-Betreuung gewährleistet ist, sind wir auf Hilfe angewiesen. Ein weiterer Freund von Romulus übernimmt für ein paar Tage die Betreuung. Wir sind sehr froh und sagen DANKE!


++ Rückblick: Sommerfest des Vereins DsN 2018 ++

 

"Klein aber fein" und "zu Gast bei Freunden" sind perfekte Beschreibungen für unsere erste Sommerfestteilnahme bei der Organisation DsN e.V. - der Organisation, von der wir 59 tolle Hunde aus Giurgiu übernommen haben. Nicht nur das Wetter spielte mit, auch die Chemie zwischen den vielen Hunden und Menschen stimmte. Es gab viele tolle Gespräche und besonders der Austausch, wie die

Arbeit in Giurgiu aussieht und wie bei uns in Timisoara, war interessant.

 

Tierschutz ist eben mehr, als nur hinter einem Verein zu stehen. Was gibt es Besseres, als dass man einander versteht? Einer alleine kann viel schaffen, aber zusammen schafft man mehr. Nicht wahr? Wir haben sogar Menschen kennengelernt, die manche Hunde noch kannten, die sie uns überlassen haben. Da überkam den einen oder anderen schon eine Gänsehaut vor lauter Emotionen. Unser Resümee ist also positiv - zumal wir auch insgesamt 135 Euro für das Casa Cainelui einnehmen konnten. Der Verkauf von selbst hergestellten Impfpasshüllen, Futterbeuteln, Halstüchern und anderen Hundesachen hat sich richtig gelohnt. Nochmals ein riesiges Dankeschön an Sylvia und Jutta!

 

Und wer weiß, vielleicht hat sich gestern sogar eine Vermittlung ergeben. Wir sind gespannt - drückt also bitte die Daumen!


++Leben im Casa++

 

Das Welpenhaus

 

liegt abseits – vom Eingangstor aus muss man zwei Freiläufe und drei Tore durchqueren, begegnet auf dem Weg gut 20 bis 25 anderen Hunden, bis man das Gehege um das Welpenhaus betritt. Die ruhige Lage bedeutet aber nicht, dass es dort auch ruhig zugeht: Am Tor

wird man von den Rackern lebhaft und wild begrüßt. Junghunde eben. Letztens war Ben der erste, der einen in Empfang nahm. Der Rüde war schon älter und sollte wegen seiner Erkrankung nicht mehr im Zwinger bleiben. Mit den Youngstern kam er gut zurecht. Er bestimmte, wo es langging, hat die Jungen erzogen und, wenn es sein musste, auch schon mal deutlich gemacht, wenn einer über die Stränge geschlagen ist. Und selbstverständlich hat Ben als erster Streicheleinheiten oder Leckerlis von dem menschlichen Besuch gleich am Tor bekommen. Naja, fast immer als erster, manchmal ist ein Jungspund halt doch schneller. Das war trotz allem nicht immer ein einfacher Job für „Onkel Ben“ und als seine Krankheit und seine Beschwerden weiter zunahmen, durfte er erneut umziehen, um sich ungestört erholen zu können. Das ist nicht nur um seinetwillen traurig: Er fehlt auch den Welpen und Junghunden. Er hat sie erzogen und sozialisiert; ohne ihn fehlt ihnen das und mancher Junghund gewöhnt sich in seiner Pubertät mitunter etwas rüpelhaftes

Verhalten an, das ihm seine Eltern schnell abgewöhnen würden. Das ist im Casa nur schwer zu ändern: Die Welpen dort sind oft Waisen, und es ist nicht ungefährlich, sie unbeaufsichtigt mit erwachsenen Hunden leben zu lassen, weil es zu tödlichen Beißunfällen kommen kann. Deswegen müssen sie, wenn sie noch jung und klein sind, getrennt untergebracht werden. Wenn sich dann ein älterer

Hund findet, der mit ihnen leben kann, ist das ein großes Glück für alle. Und es gibt noch einen weiteren Grund für das Welpenhaus: den Winter. In Rumänien kann es sehr kalt werden. Im Freien überleben dann Welpen die Nächte kaum. Sie brauchen einen Schutzraum und der ist auch im Casa eher knapp. Deswegen war es sein Segen, als 2016 das Welpenhaus gebaut werden konnte: Ein einstöckiger, langgezogener Bau mit großen Fensterscheiben nach Westen und Vordach als Regenschutz und - ganz wichtig – einer Heizung. Dazu ein großes Gehege zum Herumtollen, Spielen oder einfach zum Abhängen. Hunde schlafen ja viel und gern – Welpen noch mehr. Und so haben die Bewohner des Welpenhauses ihre Lieblingsplätzchen: Zora, eine scheue Hündin, die einen schweren Unfall hatte, legt sich gern auf die Treppenstufen zur angrenzenden Krankenstation. Die Welpen aus dem E-Wurf (Wurfgeschwister erhalten im Casa immer Namen mit demselben Anfangsbuchstaben) haben für sich ein niedriges Podest als Plattform für Sonnenbäder erwählt. Wenn ein menschlicher Besucher sich auf ihm niederlässt, erlebt er sein schwarzes, haariges Wunder: Die Junghunde der E- Bande, meist mit schwarz gekräuseltem Schnauzerfell, begrüßen ihn begeistert. Er verschwindet in einer Traube junger, aufgeregter Hunde, die ihm mit der Pfote durch die Haare fahren und sich an ihn werfen. Einer der Kleinen drückt und schlängelt sich heimlich von der Seite auf den Premienschmuseplatz: den Schoß des Besuchers. Man bräuchte sechs bis acht Arme zum Knuddeln. Nach drei, vier Minuten wird es

wieder ruhig. Die E-Bande streckt sich zur Siesta aus, einige liegen in Körperkontakt zum Besucher und nehmen noch ein paar Streicheleinheiten mit. Gegenüber fläzen sich Whyna und Wonka, die beiden übriggebliebenen Schwestern

vom W-Wurf, in der Sonne auf dem Rasen. Whyna stürzt sich auch voll Eifer ins Schmusegetümmel, Wonka ist scheuer, sie braucht mehr Ruhe, dann genießt sie es ganz vorsichtig am Hals gekrault zu werden. Meistens verbringen die beiden Schwestern aber ihre Zeit zusammen. Bei diesem Besuch wird deutlich, warum nach einigen Monaten, wenn die Hunde alt genug geworden sind, die Vertreibung aus dem Paradies kommen muss: Nicht nur, dass der Platz für neu aufgenommene noch jüngere Welpen gebraucht wird. Die

Junghunde müssen darüber hinaus auch voneinander getrennt und mit erwachsenen Hunden sozialisiert werden und so das Zusammenleben mit anderen Artgenossen lernen. Lässt man sie in ihren Geschwistergruppen zusammen, könne regelrechte Jugendgangs entstehen, die ihre Umwelt terrorisieren könnten. Am besten ist es freilich, sie finden noch als Welpen eine neue, eigene

Familie. Für ihre Menschen lohnt es sich auf jeden Fall – die Hunde aus dem Welpenhaus freuen sich über menschlichen Kontakt und lieben es, mit Zweibeinern zu spielen und zu schmusen. Beste Voraussetzungen also, um zu einem treuen und geliebten Familienmitglied zu werden.