Das Tierheim Casa Cainelui in Temeswar (Rumänien) heißt dich 

 

Herzlich WiIlkommen!


Direkt-Link

zu unseren Hunden:



November

+++ Einfach ausgesetzt! +++

 

Diese Familie fanden unsere Helfer heute Morgen ausgesetzt vorm Casa auf. 

Der Mama und ihren 7 Welpen scheint es soweit gut zu gehen. Im warmen Strohbett und mit gefüllten Mägen ruhen sie sich jetzt aus.

 

 


Herzlich willkommen!

Heute ist ein ganz, ganz besonderer Tag!

 

Nach zwei Wochen Warten und Bangen sind unsere Hunde aus dem städtischen Tierheim Danyflor endlich ins Casa gezogen.

 

Wir haben berichtet, wie schwer Anfang November die Auswahl war, wie sich die Zahl von ursprünglich 20 auf letztendlich 41 aufzunehmende Hunde erhöht hat und wie unsere Helferinnen vor Ort immer wieder die noch in Quarantäne sitzenden Hunde besuchten, fütterten, streichelten und medizinisch versorgten.

 

Jetzt sind sie da - auf diesen Moment haben Romulus Sale und das ganze Casateam sich tagelang gefreut.

Die Neuankömmlinge werden in den nächsten Tagen natürlich auch einzeln vorgestellt, aber eines verdienen sie alle: ein Willkommensgeschenk!

 

Denn wie immer bekommen die Hunde im Casa jetzt einen Namen und die weitere medizinische Versorgung von lieben Menschen geschenkt, die eines der sog. Gesundheitspäckchen in Höhe von 50,00 € übernehmen.

Wer einem der heute angekommenen Vierbeiner einen schönen Namen und diese medizinische Versorgung schenken möchte, darf sich gerne schon jetzt bei Carolin Zöller melden:

carolinzoeller@hotmail.de

 

Passend zu dem Thema war heute das Fernsehen im Casa und interviewte Romulus, sowie zwei freiwillige Helfer: Wieso helfen Menschen aus dem Ausland den rumänischen Straßenhunden? Was bewegt sie dazu? Hoffen wir, dass die Sendung auf ihre Weise zur Verbesserung der Lage der Streuner beiträgt.

 

Am Abend dieses ereignisreichen Tages wünschen wir den neuen vierbeinigen Casabewohnern, die nun erst einmal zur Ruhe kommen dürfen, alles Liebe und Gute und eine glückliche Zukunft – hoffentlich eines Tages als geliebte Familienmitglieder in einem eigenen Zuhause!


++Neuzugänge aus dem Danyflor++

Aus den ursprünglich geplanten 20 Hunden wurden schnell 33, aber warum nun doch 41 Hunde ins Casa Cainelui reisen dürfen, möchten wir euch heute und in den nächsten Tagen gerne erzählen.

Unsere Helferinnen und Romulus haben in den letzten Tagen die Hunde vor Ort im Danyflor versorgt. 
Zum einen wurde für einen gefüllten Bauch gesorgt und damit schon die ersten positiven Verknüpfungen zu unseren Helfern geschaffen.
Außerdem wurden die Hunde auch medizinisch betreut, damit sie beim Umzug ins Casa keine allzu große Gefahr für unsere Hunde dort darstellen und diese nicht mit Krankheiten anstecken.

Aber warum sind es nun plötzlich doch 41 Hunde? 
Die geplante Anzahl von 20 hat sich verdoppelt, weil einzelne Schicksale sowohl unsere Helfer als auch Romulus sehr betroffen haben. 

So stand plötzlich eine Mutter vor unseren Helfern, die unbedingt mit wollte, an der niemand mit Herz hätte vorbeigehen können. 
Es sind viele einzelne Schicksale und Anblicke, die dazu geführt haben, dass es nun doch mehr Hunde sind, als ursprünglich geplant waren.

Mehr über die einzelnen Hunde erfahrt ihr in den nächsten Tagen.

Wir freuen uns schon, die neuen Vierbeiner bald bei uns begrüßen zu können! 
Auf eine bessere Zukunft!


Gute Neuigkeiten: Unser Xaver hat eine Pflegestelle gefunden!


Nun wünscht sich Xaver eine Prothese - wer kann und möchte helfen?

Vor einiger Zeit haben wir über unseren dreibeinigen Xaver berichtet, der Ende 2016 völlig abgemagert von der Straße aufgelesen wurde. Seither hat er sich im Casa deutlich erholt, neue Lebensfreude gewonnen und viele liebenswerte Seiten gezeigt.

Heute morgen ist Xaver glücklich bei seiner Pflegefamilie angekommen. Darüber freuen wir uns sehr und auch, dass jetzt endlich die Prothese in Angriff genommen werden kann, die wir uns schon länger für ihn gewünscht haben.


Eine Schattenseite gibt es leider bei aller Freude doch – die Finanzierung. 
Xavers Prothesenversorgung wird alles in allem 1200 Euro kosten. Das ist eine stolze Summe...

Deshalb bitten wir hier ganz herzlich um Spenden für unseren Xaver! Zusammen ist eine solche Summe leichter zu stemmen...
Xaver wird jedem einzelnen Spender dankbar sein, der dazu beiträgt, dass er in naher Zukunft wieder auf vier Beinen durchs Leben laufen darf!

Spenden bitte an:

TIERSCHUTZBRÜCKE MÜNCHEN e.V.
UniCredit Bank AG
IBAN: DE11 7002 0270 0659 5511 52
BIC: HYVEDEMMXXX

Für die Schweiz:

PRO CASA CAINELUI
Clientis BS Bank Schaffhausen AG
PC 30-38129-1
IBAN: CH15 0658 8565 1537 2509 6
BIC: RBABCH22858

Für PayPal Kunden:
https://www.casa-cainelui.com/spenden-…/spendenkonto-paypal/

Bitte geben Sie als Verwendungszweck "Prothese Xaver" an.
Ein herzliches Dankeschön schon einmal im Voraus! Und natürlich werden wir über Xavers weiteres Schicksal berichten!


Kastrationstag im Casa Cainelui

4 Mädels und 9 Buben mussten heute unters Messer.

Unsere Tierärzte kamen zu uns in die Klinik und kastrierten die Hunde, damit es keinen unerwünschten Nachwuchs gibt.

Vielen vielen Dank!


Oktober


 

Der Casa-Wandkalender für 2018 ist da! 

Liebe Casa-Unterstützer,

die Erstellung des Casa Kalenders 2018 ist nun nach vielen Abenden intensiver Arbeit beendet.

Aus einer Vielzahl von über 300 Hunden die passenden 12 Kandidaten herauszusuchen, die es besonders verdient haben, ist kaum möglich. Dennoch mussten Entscheidungen gefällt werden und eine passende Mischung aus jung, alt, groß, klein, lange Zeit im Casa und frisch dabei gefunden werden. Dem Ideal eines schönen Bildes in entsprechender Druckqualität musste ebenfalls Erfüllung geleistet werden, so dass sich das ganze Unterfangen manchmal anspruchsvoller darstellte kann als man gemeinhin erwartet.

NEU ist, das Wochenenden und Feiertage farblich hervorgehoben sind, um eine bessere Erkennbarkeit zu gewährleisten. Auch die Papiergrammatur ist von 135g/m² auf 170g/m² gestiegen, was sich angenehmer fassen lässt.

Ab 20. Oktober wird mit dem Versand begonnen, so dass ihr rechtzeitig vor dem neuen Jahr und gegebenenfalls als tierisches Weihnachtsgeschenk eure Räume zieren könnt.

Ab heute ist dein Kalender wieder für
19,90 EUR inkl. Verpackung und Versand bestellbar.
Der Erlös geht abzüglich der Druck- und Portokosten komplett ans Casa!

 

 


Blutabnahmeaktion im Casa Cainelui

 

Heute war es voll im Casa, denn 40 junge Menschen, die meisten Tiermedizinstudenten, sind durchs Tor getreten um unsere Hunde zu besuchen.

 

Allerdings ging es dabei nicht darum die Hunde auszuführen oder mit ihnen zu kuscheln. 
Nein, es wurde 130 Hunden Blut abgenommen um sie auf Krankheiten zu testen.

 

Wir sagen DANKE für euren tollen Einsatz!


Warum einen rumänischen Straßenhund adoptieren?

Liebe Freunde des Casa-Cainelui, mit diesem Info-Text wollen wir versuchen, uns und euch einen kleinen Überblick zu verschaffen über die Entwicklung und heutige Situation der Straßenhunde in Rumänien. Denn manch einer mag sich fragen: Wieso sollte es sinnvoll sein, einen rumänischen Straßenhund aufzunehmen? Wieso kastriert man nicht einfach alle Streuner und kann die Tiere dann auf der Straße leben lassen, bis sich das Problem eines Tages von selbst gelöst haben wird? Um es vorweg zu nehmen: Verschiedene Tierschutzverbände haben genau das getan und die kastrierten Hunde mit einer Ohrenmarke versehen zurück in ihr Revier gesetzt. Aber leider sind diese sinnvollen Maßnahmen an der rumänischen Realität gescheitert...

 

Historisch gesehen liegt der Ursprung der Problematik der Straßenhunde in den Jahren der Diktatur Ceausescus (1965-1989), der die Landbevölkerung zwang, in die Plattenbauten der größeren Städte zu ziehen. In den Dörfern blieben tausende Hunde sich selbst überlassen zurück. Und diejenigen Vierbeiner, die die Menschen mit in die Städte brachten, durften nicht in den Wohnungen gehalten werden, sodass sie ihr Leben fortan auf der Straße fristen mussten. Das führte im Laufe der Zeit dazu, dass heute allein in und um Bukarest etwa 65000 Streuner leben, die niemandem mehr gehören. Hinzu kommt die hohe Anzahl frei laufender und zumeist nicht kastrierter Hunde, die einen Besitzer haben (Besitzerhunde): Viele Rumänen halten ihre Hunde anders, als wir das kennen. Die Hunde haben zwar ein Zuhause, in dem sie geliebt und umsorgt werden, gleichzeitig gewährt man ihnen aber viele Freiheiten, die bei uns verboten sind. So laufen die Hunde unbeaufsichtigt auf den Straßen und treffen sich dort mit anderen Besitzerhunden und „echten“ Straßenhunden. Die Tiere pflanzen sich fort und es kommt zu ungewollten Welpen, die dann nicht selten buchstäblich entsorgt werden.

 

Um der wachsenden Zahl von Straßenhunden Einhalt zu gebieten, durften in Rumänien lange Jahre ganz legal Hunde gefangen und getötet werden. Dies änderte sich erst 2013, als ein Gesetz gegen die Tötung der Streuner erlassen wurde. Dennoch fanden sich weiterhin Wege, die Vierbeiner, wenn sie überhand nahmen oder jemanden störten, anders loszuwerden. Als im September 2013 ein vierjähriges Kind von Hunden totgebissen wurde, wurde schon kurze Zeit darauf das Einfangen und vor allem Töten der Streuner wieder legalisiert. Und das, obgleich laut verschiedener Medienberichte für diesen tragischen Vorfall ehemalige Wachhunde verantwortlich waren. Die eingefangenen und in ein staatliches Tierheim gebrachten Tiere durften dort nach Ablauf von zwei Wochen offiziell getötet werden. Das darauf einsetzende massenhafte Töten der Straßenhunde hat zu europaweiten Protesten geführt. Nicht zuletzt der brutalen und geschäftstüchtigen Vorgehensweise wegen: Die Hundefänger bekamen oftmals hohe Summen für die Tiere, was zur rücksichtslosen Jagd auf alle freien Hunde, einschließlich der frei streunenden Besitzerhunde, führte.

 

Seit dem 20.06.2014 ist es nun wiederum illegal, Hunde zu töten. Es bleibt aber völlig offen und undurchsichtig, ob sich alle Gemeinden und Städte an dieses Gesetz halten. In diesem Gesetz vorgesehen ist nämlich auch die durchaus sinnvolle Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Besitzerhunde. In der Praxis aber sehen nur wenige Hundebesitzer die Notwendigkeit solcher Maßnahmen. Hinzu kommt, dass viele sich eine Kastration ihres Hundes finanziell nicht leisten können und die Umsetzung der im Gesetz geforderten Maßnahmen nicht kontrolliert wird. Um die Gefahr der Vermehrung des Welpenelends durch streunende Besitzerhunde zu lindern, gibt es zunehmend viele sinnvolle Kastrationsprojekte verschiedener Tierschutzorganisationen. Diese Aktionen werden von der rumänischen Bevölkerung immer besser angenommen. Viele Menschen denken um und lassen ihr Tier für sie kostenlos kastrieren. So ist auch das jährliche Kastrationsprojekt im Casa Cainelui mittlerweile sehr erfolgreich geworden.

 

Und was geschieht momentan mit den herrenlosen Streunern? Das für die „echten“ Straßenhunde zunächst angestrebte Konzept „Einfangen, Kastrieren, Freilassen“ funktioniert bis heute nicht, da trotz des Gesetzes von 2014 noch immer Hunde von staatlichen Hundefängern wahllos eingefangen und sogar getötet werden. Und zwar ausnahmslos. Betroffen sind also auch solche Tiere, die als Zeichen einer erfolgten Kastration eine Ohrenmarke tragen. Sie werden in die staatlichen Tierheime gebracht, wo die Hunde zumeist nur mangelhaft versorgt, geschweige denn kastriert werden. Sie leben auf engstem Raum zusammen, was soziale Konflikte geradezu provoziert und die Tiere zusätzlich stresst. Krankheiten können sich ungehindert ausbreiten. Und immer wieder drohen Tierheime, die Hunde etwa wegen Überbelegung zu töten. Dies führt zwar mittlerweile nicht nur bei Tierschutzvereinen, sondern nicht selten auch in der Bevölkerung zu Protesten, ändert aber nicht wirklich etwas am traurigen Los der Straßenhunde. Und so macht es angesichts dieser Zustände schlicht keinen Sinn, einen Streuner zu kastrieren und ihm dann seine Freiheit wiederzugeben. So „einfach“ dies auch scheinen mag und egal, wie glücklich er als Straßenhund vielleicht hätte leben können. Denn natürlich gibt es auch in der rumänischen Bevölkerung viele Menschen, die ein Herz für „ihre“ Streuner haben und sich rührend um die Tiere kümmern. Aber solange es bezahlte oder anders motivierte Hundefänger gibt, solange ist kein Streuner wirklich sicher.

 

Und deshalb bleibt momentan für diejenigen Hunde, die von den Helfern des Casa oder anderer Tierschutzorganisationen von der Straße gerettet wurden, keine andere Lösung, als sie im eigenen Tierheim bestmöglichst zu versorgen, zu kastrieren und ihnen ein neues Zuhause zu suchen. Da unter den Streunern viele liebenswerte und gut verträgliche Vierbeiner sind (und diese natürlich auch vorzugsweise vermittelt werden), sind rumänische Straßenhunde im deutschsprachigen Raum als Familienmitglieder mittlerweile recht beliebt. Das ist gut so, schützt andererseits aber wiederum nicht davor, dass auch skrupellose Geschäftemacher das für sich ausnutzen – aber das ist eine andere traurige Geschichte. Warum es sinnvoll ist, sich, wenn man das möchte, für einen rumänischen Straßenhund zu entscheiden, dafür gibt es also mehrere gute Gründe. Wichtig bleibt, bei aller Tierliebe, sich zunächst gut zu informieren, was es heisst, einen Straßenhund aufzunehmen. Und erst dann sein neues Familienmitglied bei einer seriösen Tierschutzorganisation zu suchen. Seriöse Organisationen haben nicht das Ziel, möglichst schnell möglichst viele Hunde zu vermitteln, sondern sie möchten „ihre“ Hunde in guten Händen wissen. Deswegen wird gemeinsam überlegt, welches Tier in welche Familie passt und deshalb werden streng Vor- und Nachkontrollen durchgeführt. Eine solche Organisation verschwindet auch nicht nach der Übergabe des Tieres - sie steht mit Rat und Tat zur Seite, damit der ehemalige Streuner und seine neuen Besitzer gut zusammenwachsen und Freude aneinander haben können.

 

In diesem Sinne versuchen auch wir, Romulus Sale und das Team des Casa Cainelui, die Straßenhunde Timisoaras zu schützen, zu retten und sie in ein sicheres und glückliches Zuhause zu vermitteln.

 

Informationsquellen:

- Stefan Kirchhoff „Streuner!“ Kynos Verlag 2014

- www.tierschutzbund.de sowie weitere Seiten (Tierschutzvereine, Pressemeldungen)


Trauriger Neuzugang - Otis

 

Vor wenigen Tagen hat uns der Hilferuf einer Frau ereilt, die einen jungen Hund auf der Straße gefunden hat, der nur noch drei Beine hat.

Leider nicht unbedingt etwas ungewöhnliches, dass ein Hund mit nur drei Beinen zu uns kommt, aber die Wunde des kleinen Mannes hat uns dann doch schockiert.

Wir wissen nicht was mit dem süßen Kerlchen passiert ist und was er schon erleben musste, aber eins haben wir schnell gemerkt: Nichts davon hat ihm das Lächeln gestohlen. Er ist ein fröhlicher Junghund, der sich über alles und jeden freut. Kleiner Mann, du bist einfach klasse!!

 

+++ Update Otis +++

Nach langem reden, anschauen und überlegen wurde die Entscheidung doch noch mal geändert.

Die Tierärzte sind der Meinung, dass Otis mit einer Prothese wieder ganz normal wird laufen können. 
Diese Chance wollen wir ihm natürlich nicht nehmen.

Nun wurde ein kleines Stück abgenommen und in wenigen Wochen wird dann eine Schraube eingefügt und die Prothese kann nach der Heilung kommen!

Bis dahin darf der kleine Mann auf einer Pflegestelle bei einer Studentin bleiben. 
Wir danken dir dafür wirklich sehr!

 

Wenn du unserem Strahlemann ein Zuhause schenken möchtest, dann melde dich per Mail bei unseren Ansprechpartnern:

- Dr. Brigitte Schramm (tierschutzbruecke@gmail.com)

- Sonja Patzner (sonja.patzner@icloud.com)

- Marina Schacht (marina.schacht@gmx.de)

- Tanja Weist (ta.we86@yahoo.de)

- Für die Schweiz: Marianne Steiner (mariannesteiner@sunrise.ch)


September


Joschi - sanftmütiger Geselle sucht neuen Wirkungskreis

 

Der Sommer 2017 Jedes Jahr im Sommer haben wir im Casa Cainelui Probleme mit den Fliegen, die sich auf die Wunden von verletzten Hunden setzen, oder an ihren Ohren knabbern.

 

Doch dieses Jahr war es schlimmer denn je. Viele Hunde mussten medizinisch versorgt werden und hatten offene Stellen von den Bissen. Am schlimmsten hat es unseren süßen Joschi getroffen.

 

Sein Ohr wurde von den Mücken in Beschlag genommen und trotz der medizinischen Versorgung hat der Rüde nicht aufgehört sich zu kratzen, bis das Ohr noch schwerer verletzt war. Der Tierarzt musste dann ein Stück des Ohrs entfernen, weil es nicht mehr zu retten war. Unser Joschi hat sich zum Glück gut erholt und es scheint ihn auch nicht zu stören, dass sein Ohr auf der einen Seite nun etwas kleiner ist.

 

Hoffentlich findet der liebevolle und lustige Rüde bis zum nächsten Jahr ein Zuhause, damit er sich nicht mehr mit diesen Problemen rumschlagen muss. Wenn du Interesse an ihm hast, dann melde dich per PN oder Mail bei einem Mitglied aus unserem Team:

- Dr. Brigitte Schramm (tierschutzbruecke@gmail.com)

- Sonja Patzner (sonja.patzner@icloud.com)

- Marina Schacht (marina.schacht@gmx.de)

- Tanja Weist (ta.we86@yahoo.de)

- Für die Schweiz: Marianne Steiner (mariannesteiner@sunrise.ch)


- Hilfe! - Helferengpass bis 20. Oktober! -

 

Oh nein, ist das wirklich wahr?

 

Keine Helfer vor Ort mehr bis zum 20. Oktober?

Da muss ich mich verhört haben – das kann einfach nicht sein!

 

Wer soll denn dann unsere Näpfe füllen und säubern? Wer bürstet uns und pflegt unser Fell? Und - noch schlimmer - wer lässt uns dann in die Freiläufe oder geht mit uns spazieren?

Und - ganz am schlimmsten - wer streichelt uns, wer spricht mit uns, wer spielt mit uns?

Also, ich bin ja noch nicht lange im Casa.

Ehrlich gesagt, habe ich noch nicht mal einen Namen...

Aber das ist nicht so wichtig, der Name kommt mit Sicherheit noch.

Aber die Helfer? Da ist nichts sicher – oh nein, das ist nicht gut, da kriege ich ein bisschen Panik.

Wo seid ihr? Hilfe, hat denn wirklich gar niemand Zeit für uns?

 

Bitte, bitte – wer noch ein paar Tage etwas anderes als den Alltag erleben möchte, ist hier herzlich und dringend willkommen!

Euer Welpe Nummer acht aus dem D-Wurf

 

Wenn ihr aktiv vor Ort helfen wollt, dann meldet euch bei uns:

helfer@casa-cainelui.com


BURGL & TONI

 

Diesen tollen Text haben wir heute bekommen und wir wollen und können ihn euch nicht vorenthalten!

 

Viel Spaß beim Lesen!

 

Ein Burgl Roman:

 

Hey Freunde des Casa Cainelui!!!

ICH hab Euch SACHEN zu erzählen:

ICH HABE MEINEN TYPEN FÜRS LEBEN GEFUNDEN!!!

 

Sorry, ich weiß, ich habe mich lange nicht gemeldet. Es ist sooooviiiieeel passiert!!!

 

Ihr wisst ja: Ich bin das Burgl-Angsttier (Molly), bin im April 2016 (nachdem mich Romulus von der Slatina-Hölle gerettet hat) nach Deutschland gekommen und habe MEINE Dosenöffner (und Gourmetköche) gefunden.

Mein Weg war ziemlich holprig, aber meine Zweibeiner haben alles für mich getan. 

 

Ääähhm, eigentlich zu viel, denn ich bin zur Prinzessin mutiert (fand das super, wenn man mir den Popes hinter her trägt, habe ja auch schließlich ein schlimmes Leben hinter mir und darum den Freifahrtschein fürs Leben!!!). Aber ich wusste eigentlich nicht mehr zu wählen zwischen all dem chi-chi Gekrams, dass hat mich alles nur noch genervt. Habe nur noch alle 2-3 Tage gegessen und dann teilweise mit Verachtung, EGAL was mein Gefolge mir so serviert hat... Personal sag ich Euch... na ja, dass wisst Ihr selber...

 

Meine Zweibeiner haben Hundebücher en masse gelesen u.v.m. (obwohl sie Hundemenschen sind; ppphhh sag ich nur, ICH bin speziell!), doch meine Kontrollzwänge (das immer alles sicher ist) haben sich nur schleichend gebessert; das Spazieren gehen war nur teilweise, mit bestimmten Vorraussetzungen möglich.

 

MEIN Haus und MEIN GARTEN waren mein Ein und Alles. Meine sichere Käseglocke. 

NUR im Garten konnte ich die Luziiiii raus- und loslassen. Und in einem einzigen Park, aber nur unter bestimmten Vorrausetzungen.

 

Meine Peoples haben dann son Kauderwelsch erzählt, so was von männlicher Wuffel kommt zu uns für 2 Wochen, auf Pflege ABER der bleibt auf KEINEN FALL...

(der ist zu groß und ein Sporthund)...

UND 

DANN

KAM

ER (romantische Musik im Hintergrund... düm, dümmm, düüüüm...):

 

Groß, dunkel, schlank (eigentlich dürr), charmant und ein bisschen schüchtern:

 

Der TOOOoooniii (Sky)!!! ABER:

Er STANK nach Casa!

 

Voll aufgeregt war ich, muss ich wieder zurück? Was passiert jetzt? 

 

Dann sind wir eine Runde Gassi gegangen und der Typ musste an der Leine sein – HAaaaaa!!! Sooon Loooooser! Ich KANN das nämlich ohne, musste dem das zeigen, und wo man genau gut schnuffeln kann. Sofort war ich selbstsicher UND verliiiiiebt!!!! (aber das erzählen wir keinem!)

 

Ich sach Euch, der konnte NIX!!! Keine Treppen laufen, Respektabstand halten, unsichtbare Grenzen im Garten, der wusste nicht, was MIR oder den Zweibeinern gehört, dass man NICHT in der Wohnung markiert, das man NICHT sein eigenes Bett schreddert (oder des Zweibeiners Sachen), das man hier WIRLICH MEHR ALS GENUG ZU ESSEN bekommt, der wusste nicht, dass die Nachbarn ECHT alleine in ihren eigen Gärten so laufen dürfen, wie sie wollen uvm. 

 

NIX sach ich Euch – voll der unwissende Mann!!! Den hab ich auf Spur gebracht, da würdet ihr staunen! 

 

Eine gute Beziehung braucht Regeln, Regeln und noch mal Regeln, dass kann ich Euch sagen!!!

Wenn diese Regeln eingehalten werden, spielen wir wie verrückt im Garten (Frauchen hat sich aufgrund unserer Bremsspuren schon von ihrem Rasen verabschiedet), oder auch ganz sanft aber rollend wie Katzen in der Wohnung; das hab ich noch nie gemacht (wohlgemerkt: in MEINER Wohnung, draußen habe ich mich schon mal herabgelassen, mit jemanden zu spielen...)!!! Auch legt der Herr während des Schlafens seinen Kopf auf meinen Popes (das habe ich ihm gnädig erlaubt – sonst niemandem).

 

Ich blühe total auf und darf mittlerweile in ALLEN Parks (und beim Pferd Marlon) frei laufen, denn ich bin mit MEINEM Mann total SELBSTSICHER und relativ souverän geworden. Wenn da dann doch eventuell so ne komische Hundetype ankommt, versteck ich mich hinter Frauchen aber schrei nicht mehr den ganzen Park zusammen oder flüchte. 

 

Wir sind ein richtiges Rudel, und ICH der Chef!

Die Welt war in Ordnung und dann sind die Zweibeiner nach einer Woche komisch geworden. Sehr nachdenklich und mit viel Herzschmerz. 

Sie hatten sich auch verliebt, aber der Verstand hat dagegen gesprochen. 

Herrchen ist leider chronisch krank und so haben Frauchen und Herrchen eigentlich beschlossen, dass kein großer Hund, den man evtl. irgendwann die Treppen in den 1. Stock hoch tragen muss, ins Haus kommt. 

Außerdem ist Toni (Sky) ein Sporthund. Doch nicht nur ich, sondern auch sie waren verliebt in Toni.

 

Glücklicherweise wohnt im Erdgeschoss unsere Nichte Steffi. Die und ihr Freund Andy sind Sportmenschen und noch sehr jung; aber arbeiten mehr wie Vollzeit und Andy studiert nebenbei noch zusätzlich; also auch nicht möglich – aber verliebt!

 

Nach langem Ringen haben die blöden Menschen endlich DIE Lösung:

Sie ALLE sind PFLEGESTELLENVERSAGER!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

 

Toni BLEIBT BEI UNS und Steffi und Andy machen hauptsächlich den sportlichen Teil. Nehmen meinen Typen mit Batterien im Bauch, die NIIIIEEE leer werden mit zum Wandern, gehen weniger ins Fitnessstudio sondern joggen, er kommt mit zum Reiten (wurde von Marlon dem Pferd schon für gut und zum Abschubsen befunden) und das Leben ist einfach PAAAAaaaaartyyyyyyyyyyyyyyy!!!

Toni saugt das Leben wie einen Schwamm auf, er ist sooo glücklich, nach all den Jahren endlich den Zwinger verlassen zu haben und ist voll der Streber. Muss zugeben, selbst ich, das Burgltier kann manchmal was von ihm lernen. (Hust, das sagen wir jetzt aber nicht laut!).

 

Aber eins nervt mich schrecklich: 

Frauchen sagt, ich bin fett (die hat grad reden!). 

Seit Toni da ist, esse ich wie ein Scheunendrescher (und zwar Sachen, wo ich vorher meine Zweibeiner angeschaut habe, als wollten die mich vergiften) und ihm auch alles weg. Hört mal, der bekommt ja viiiel tollere Sachen als ich!?!

Wir BEIDE sind Wachhunde, der DHL-Mensch traut sich nicht mehr, seinen Ablegeort in der Garage wahrzunehmen, hö, hö.

Kurzum: Die Sonne scheint uns aus dem A.....(öööhhmm).

 

Alles Liebe und bis die Tage, Eure Burgl 

(mein Typ darf demnächst auch was erzählen, wenn ich es ihm erlaube!).


August


Am Wochenende haben fünf unserer Schützlinge Rumänien hinter sich gelassen und sind in ein neues Leben gestartet.

 

Wer war dabei?

Unser Langzeitinsasse Hündin Early, die aus Giurgiu stammende Bayesh, Junghund Paul und Clooney sowie unser Notfall Milow.

Für alle, bis auf Milow, ging es in eine eigene Familie.

 

Milow darf nun erst einmal auf der Pflegestelle in Raddestorf (Niedersachsen) in Ruhe ankommen und wird dann nach und nach an das neue Leben gewöhnt.

Auf dem Hof des Vereins LebensWert wird er mit vielen anderen Tieren Kontakt haben dürfen und merkt hoffentlich schnell, dass wir Menschen doch nicht alle so schlimm sind, wie er immer dachte.

 

Wir sind gespannt, wie er sich mausern wird - sein Pflegefrauchen Heike Hose wird uns mit Sicherheit auf dem Laufenden halten.

Und wer weiß: Vielleicht verlieben sich ja schon bald die richtigen Menschen in unseren Milow, wenn sie ihn erst einmal live gesehen haben.

 

Zur Facebook-Seite von LebensWert e.V. geht es hier:


Zuhause gesucht: Felia

Im November 2016 kam eine hübsche Hündin mit ihren Welpen ins Casa: Mama Finja.

Bald schon wurde Finja adoptiert und ihre Zöglinge Fido und Felia blieben in unserem Welpenhaus zurück. Die beiden gesunden und fröhlichen Welpen wuchsen zu einer stattlichen Größe heran und entwickelten sich in jeder Hinsicht zu tollen Junghunden.

 

Anfang August 2017 durfte auch Fido zu seiner eigenen Familie ziehen. Nun ist Felia als letzte der Familie im Casa übrig geblieben.

Das ist Grund genug, die hübsche junge Dame hier noch einmal besonders vorzustellen:
Schon mit ihren 10 Monaten ist Felia nicht nur eine imposante Erscheinung. Sie ist zudem vom Wesen her eine ausgeglichene, eher ruhige Junghündin. Natürlich kann sie, ihrem Alter gemäß, auch neugierig und aufgeweckt sein. Mit ihren Artgenossen etwa spielt und tobt sie ausgelassen herum.

Menschen liebt Felia ganz besonders: Sie kommt sofort und freut sich über jede Streicheleinheit. Eine große Schmusebacke und ein richtiger Sonnenschein!

Wer entdeckt sein Herz für diesen unseren großen Sonnenschein? Sicher muss Felia, wie jeder junge Hund, noch einiges lernen. Aber vor allem möchte die wunderbare Hündin endlich richtigen Familienanschluss haben und ein eigenes Körbchen!
Wer es also wagen möchte, gemeinsam mit Felia das Leben und die Welt zu erobern, darf sich gerne an unsere Ansprechpartner wenden:

– Dr. Brigitte Schramm (Tierschutzbrücke München) tierschutzbruecke@gmail.com
– Sonja Patzner sonja.patzner@icloud.com
– Tanja Weist ta.we86@yahoo.de
– Marina Schacht marina.schacht@gmx.de
– für die Schweiz: Marianne Steiner mariannesteiner@sunrise.ch


2017: Die vierte Reise ins Glück

 

Zum vierten Mal in diesem Jahr startete gestern abend im Casa eine große Ausreise.

 

Wir freuen uns sehr für unsere 21 Hunde, die sich mit dem Trapo auf den Weg in ihr neues Zuhause machen durften!

Und auch dieses Mal sind, wie schon im Juni, einige langjährige Casa- Fellnasen dabei, für die wir uns diese Reise schon sehr lange gewünscht haben.

 

Im Verlaufe des Tages sind alle Vierbeiner gesund und munter in ihrer neuen Heimat angekommen. Ihre zukünftigen Familien haben sie schon mit liebevoller Spannung und Ungeduld erwartet. Und so konnten wir unsere geliebten Schützlinge gerne und mit all unseren guten Wünschen und Gedanken in ihre Obhut geben.

 

15 Rüden und Hündinnen haben ihr endgültiges eigenes Körbchen schon gefunden, 6 weitere dürfen nun mit Hilfe ihrer neuen Pflegefamilien danach suchen.

 

Wir wünschen allen Adoptanten und Pflegeeltern sowie unseren nun „ehemaligen“ Casa-Fellnasen viel Freude beim gegenseitigen Kennenlernen und Zusammenwachsen! Und allen Vier- und Zweibeinern, die sich heute für immer gefunden haben, eine lange und glückliche gemeinsame Zeit!