Das Tierheim Casa Cainelui in Temeswar (Rumänien) heißt dich 

 

Herzlich WiIlkommen!


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zu unseren Hunden:



Juni


++Neue Welpen++

Die sechs Welpen, welche leider ihre Mama verloren haben, bekamen alle bereits ein Gesundheitspäckchen und ihren Namen.

Wir heissen Camilla, Chiara, Chanel, Cora, Chitto und Camino herzlichst willkommen im Casa Cainelui.

 

Wir wünschen uns, dass ihr sechs alle schnell ein tolles Zuhause findet!


++Casahunde suchen ein Zuhause++

 

6 Kleine Herdenschutzhund- Mischlingswelpen suchen erfahrene Hände.

https://www.casa-cainelui.com/unsere-hunde/welpen-junghunde/

 

Sie sehen aus wie kleine Teddybären und am liebsten würde man sie einfach als Kuschelbären zu sich aufs Sofa holen, doch leider ist es nicht so einfach. Herdenschutzhunde wurden ursprünglich zum Bewachen von Nutztierherden gezüchtet, das heißt, dass sie oft die ganze Nacht bei der Herde blieben und diese vor z.B. Wölfen beschützten. Genau dieser Nutzen führt dazu, dass sie denken, dass sie alles im Leben allein geregelt bekommen und dass sie sehr skeptisch Rudelfremden gegenüber sind. Sie bewachen, was ihnen lieb und teuer ist und sind dabei sehr selbstbewusst. Natürlich sind unsere im Februar geborenen Welpen Mischlinge, aber wir wissen leider nicht, wie groß der Herdenschutz Anteil ist. Was wir aber mit Gewissheit sagen können ist, dass sie jetzt schon sehr selbstbewusst durch den Freilauf wandern und sich dabei von niemandem beeindrucken lassen. Zur Sicherheit geben wir sie nur an erfahrene Halter, die sich mit Herdenschutzhunden auskennen.

 

Wenn Sie Interesse an einem unserer Jungs und Mädels haben,können Sie sich gerne bei einem Mitglied aus unserem Vermittlungsteam melden:
- Dr. Brigitte Schramm (tierschutzbruecke@gmail.com)
- Sonja Patzner (sonja.patzner@icloud.com)
- Marina Schacht (marina.schacht@gmx.de)
- Tanja Weist (ta.we86@yahoo.de)
- Für die Schweiz: Marianne Steiner (mariannesteiner@sunrise.ch)


++Auslandstierschutz: Warum?++

 

Liebe Freunde des Casa-Cainelui,
viele haben die bewegenden Videos gesehen, die Romulus Sale am Montag gepostet und die auch unsere Seite geteilt hat. Das Schicksal der überfahrenen Hundemutter und ihrer sechs kleinen Welpen, die gerettet werden konnten und nun im Casa leben, lässt nur wenige kalt. Aber es gibt auch andere Stimmen: Warum kümmert ihr euch um diese Hunde, wo doch in deutschen Tierheimen genug arme Wesen ein Zuhause suchen? Warum tun wir das? Leider ist das Schicksal der am Montag gefundenen kleinen Hundefamilie alles andere als ein seltener Anblick auf rumänischen Straßen.


Was also ist los in Rumänien? Und warum greifen nicht nur rumänische, sondern auch ausländische Tierschützer ein?
Das für die vielen Straßenhunde zunächst angestrebte Konzept „Einfangen, Kastrieren, Freilassen“ funktioniert bis heute nicht, da immer wieder Hunde von staatlich bezahlten Hundefängern wahllos eingefangen und nicht selten getötet werden. Und zwar ausnahmslos. Betroffen sind also auch solche Tiere, die als Zeichen einer erfolgten Kastration eine Ohrenmarke tragen. Sie alle werden in die städtischen Tierheime gebracht, wo die Hunde zumeist nur mangelhaft versorgt, geschweige denn kastriert werden. Sie leben auf engstem Raum zusammen, was soziale Konflikte geradezu provoziert und die Tiere zusätzlich stresst. Krankheiten können sich ungehindert ausbreiten. Und immer wieder drohen Tierheime, die Hunde etwa wegen Überbelegung zu töten. Dies führt zwar mittlerweile nicht nur bei Tierschutzvereinen, sondern nicht selten auch in der Bevölkerung zu Protesten, ändert aber nicht wirklich etwas am traurigen Los der Straßenhunde. Angesichts dieser Zustände macht es natürlich wenig Sinn, einen Streuner zu kastrieren und ihm dann seine Freiheit wiederzugeben. So „einfach“ dies auch scheinen mag und egal, wie glücklich er als Straßenhund vielleicht hätte leben können. Denn natürlich gibt es auch in der rumänischen Bevölkerung viele Menschen, die ein Herz für „ihre“ Streuner haben und sich rührend um die Tiere kümmern. Solange es bezahlte oder anders motivierte Hundefänger gibt, solange ist kein Streuner wirklich sicher. Und oft genug geraten auch freilaufende Hunde, die eigentlich einen Besitzer haben, in solche Fänge. Um dann in den meisten Fällen elendiglich umzukommen...
Das Problem ist also sicherlich in erster Linie ein politisches – aber solange sich auf dieser Ebene nichts ändert, solange werden rumänische und auch ausländische Tierschützer nicht aufhören, wenigstens das ungeheure Leid der Tiere lindern zu wollen.

Und das heißt konkret: Es gibt für diejenigen Hunde, die von den Helfern des Casa oder anderer Tierschutzorganisationen von der Straße gerettet wurden, keine andere Lösung, als sie im eigenen Tierheim bestmöglichst zu versorgen, zu kastrieren und ihnen ein neues Zuhause zu suchen.
Wer einmal erlebt hat, wie ein solches Tier zu einem glücklichen und geliebten Familienmitglied wurde, der versteht auch, warum die Tierschützer nicht aufgeben.
Und warum wir auch im deutschsprachigen Raum für unsere Hunde nach solchen geeigneten Familien suchen, was wir keineswegs als „Konkurrenz“ zu den in deutschen Tierheimen lebenden Hunden verstehen!
Seriöse Organisationen haben auch niemals das Ziel, möglichst schnell möglichst viele Hunde zu vermitteln, sondern sie möchten „ihre“ Hunde in guten Händen wissen. Deswegen wird gemeinsam überlegt, welches Tier in welche Familie passt und deshalb werden streng Vor- und Nachkontrollen durchgeführt. Eine solche Organisation verschwindet auch nicht nach der Übergabe des Tieres - sie steht mit Rat und Tat zur Seite, damit der ehemalige Streuner und seine neuen Besitzer gut zusammenwachsen und Freude aneinander haben können.
In diesem Sinne versuchen wir, Romulus Sale und das Team des Casa Cainelui, die Straßenhunde Timisoaras zu schützen und zu retten. Und deswegen macht uns der sinnlose Tod der Hundemutter traurig, deswegen kämpfen wir um das Überleben ihrer Welpen und für eine schönere Zukunft der Kleinen!
Und deswegen freuen wir uns über jeden Menschen, der sich für einen unserer Schützlinge entscheidet und einem solchen Hund ein liebevolles Zuhause gibt und nicht nur diesem einzelnen Wesen, sondern auch dem Auslandstierschutz Verständnis entgegenbringt.


++Neues aus dem Casa++

 

Heute ist die liebe Hundemama überfahren worden. Leider ist sie noch an der Unfallstelle verstorben. Ihre sechs ca. acht Wochen alten Welpen haben wir direkt ins Casa mitgenommen.





Mai


++Neues aus dem Casa++

 

Wir dürfen den kleinen Luke im Casa begrüßen. Luke kam aus dem städtischen Tierheim Danyflor zu uns. 

Der kleine Jack Russel ist im Februar 2018 geboren.


++Neues aus dem Casa++

 

Wir dürfen MARA im Casa begrüßen.
Die ca. 5 Jahre alte Bernhardiner Hündin hat jahrelang im Zwinger gelebt.

 

Jetzt ist sie im Casa, wo sie zwar leider noch immer in einem Zwinger lebt, aber mittlerweile in einem größeren mit richtiger Erde unter den Pfoten und Menschen, die sie beachten und sich um sie kümmern.

Liebe Mara, wir hoffen, dass du schnell eine Familie findest und ganz ohne Zwinger leben darfst!


++Sommerfest 2018++

 
Die Organisation DsN e.V. (Giurgiu-Hunde/Shelter) veranstaltet am 30.06.2018 ein Sommerfest und auch das Casa Cainelui wird mit einem Stand dabei sein!

Warum das Sommerfest vom DsN e.V.? Ganz einfach: Im letzten Jahr übernahmen wir 59 Hunde von ihnen und das verbindet.

Wo wird das Sommerfest stattfinden? Auf dem Gelände des SV-OG Rösrath - Pestalozziweg 23 a, 51503 Rösrath - ab 11:00 Uhr.

Was erwartet euch? Stände der Organisationen mit vielen Infos rund um das Thema Auslandstierschutz, leckeres Essen, eine Tombola und das Beste: Viele liebe Menschen und Tiere!
Höchstwahrscheinlich (wenn bis dahin nicht vermittelt) werden von uns auch Hunde aus dem Casa Cainelui dabei sein, wer sie also kennenlernen mag, muss uns besuchen kommen 😉

Also kommt vorbei - mit oder ohne eure Vierbeiner - wir freuen uns über Jeden!