Angekommen im neuen Zuhause - Und jetzt?


 

Übersicht

  1. Teil : Die Tage ziehen sich, die Ungeduld wächst
  2. Teil : Ankunft und Doppelsicherung eines Auslandshundes 
  3. Teil : Ein Straßenhund zieht ein
  4. Teil:  Schnüffelgärten
  5. Teil:  GPS Tracker
  6. Teil:  Tipps / Informationen zum Thema Hund und Hitze 

Die Tage ziehen sich, die Ungeduld wächst.

Wann kommt er endlich, wann wird der Trapo da sein und das geliebte, gerettete Wesen endlich zu mir bringen?

Alles ist schon längst vorbereitet: das Körbchen, Futter in Hülle und Fülle, mehrere Sorten Leckerlies, Mäntelchen, haufenweise Spielzeug... Man will es einfach richtig machen.

Dem Tier etwas Gutes tun.

In der ganzen Euphorie wird aber sehr oft etwas vollkommen außer Acht gelassen. Es handelt sich um einen Strassenhund. Er ist es gewohnt in Freiheit zu leben, für sich selbst zu sorgen. Das hat er bisher noch nicht kennengelernt, daß vom Menschen auch Gutes kommen kann. Das wiederrum vergisst der Mensch...

Dann ist er da, der große Tag. Die Minuten ziehen sich bis der Trapo ankommt. Und endlich hat man den geliebten Hund bei sich. Liebe auf den ersten Blick, Liebe bei der ersten Berührung. Zuhause angekommen will man dann dem Hund beibringen was ab jetzt SEIN Alltag sein wird. Man geht vorbildlich angeleint Gassi, vielleicht irgendwo in einem Park, im Wald... Dann plötzlich ist er da, der Gedanke. "Jetzt kann ich ihm was Gutes tun und ihn ein wenig "Springen" lassen..."

Und dann... Dann ist er weg... Panik macht sich breit, Stunden, Tage vergehen, zwischen Hoffen und Bangen. Im Glücksfall nimmt es ein gutes Ende...

REGISTRIEREN SIE IHR TIER!

Wenn Sie den Pass des Hundes (mit seiner, darin eingetragenen Chipnr.)

bei der Übergabe erhalten haben, ist es sehr empfehlenswert ihn, sobald wie möglich registrieren zu lassen, falls das nicht schon durch den Verein geschehen sein sollte.
Bei tasso.net oder registrier-dein-tier.de ist das kostenlos und online möglich. So kann ihr Tier schnell wiedergefunden werden, wenn er doch einmal entlaufen ist.

http://www.tasso.net/online-registrierung


Noch ein Tipp: lassen Sie noch vor (!) der Ankunft ihres Hundes mindestens eine Hundemarke anfertigen (z.B. beim Schlüsseldienst) mit Ihrer eigenen Tel. und/ oder handynummer. Befestigen Sie die Marke sofort am Halsband und am Geschirr mit dem Sie Ihren Hund abholen möchten, bzw. dass der Hund in den ersten Tagen tragen wird.
Und denken Sie immer daran: es braucht Zeit um einen Strassenhund daran zu gewöhnen daß er EINE Familie hat.

So steht einer Lebensfreundschaft nichts mehr entgegen.

Ihr Casateam


2.Teil


Doppelsicherung bei der Ankunft des Hundes aus dem Ausland

 

Liebe Tierfreunde, liebe Anwärter und Adoptanten,

wir müssen täglich im Tierschutz erleben wie ehemalige Straßenhunde entweder falsch an die Adoptanten übergeben werden oder von diesen gehandhabt werden, so dass es nicht selten vorkommt das sie gemäß ihren bisherigen Gewohnheiten und ihrem Drang nach Freiheit entkommen können und weglaufen, was bisweilen oft ein tragisches Ende nimmt. Man hat den Hund aus seiner gewohnten Umgebung raus gerissen, wo er Verkehr, Geräusche und Umgebung kannte und hat ihn ins Ausland geholt um ihn zu hüten und zu lieben. Das weiß ihr neuer Liebling aber nicht!

Einen Hund in seine Familie aufzunehmen, ist eine ganz wunderbare Erfahrung, denn es gibt kaum ein Tier, das so eine tiefe, freundschaftliche Beziehung zum Menschen eingeht, wie der Hund.

Wir haben uns entschlossen einige Richtlinien aufzustellen, damit die neuen Besitzer sich sicher sein können nichts, im Umgang mit dem neuen Familienmitglied, falsch zu machen.

Viele der Hunde haben eine lange Anreise hinter sich, sind aufgeregt, wollen endlich aus der Transportbox raus und haben zudem zu den neuen Menschen keine Bindung. Viele unter ihnen sind eventuell Angsthunde... Niemand weiß so genau was ein Straßenhund in seinem Leben mitgemacht hat, was ihn geprägt hat und was er „gespeichert“ hat. Der Hund weiß auch nicht dass die neuen Menschen nur beste Absichten ihm gegenüber haben. Hier muss erst mal zusammenwachsen was zusammen gehören soll. Und das braucht Zeit.

Deshalb vorweg die Aussage: einen ehemaligen Straßenhund „NUR“ zu lieben genügt hier nicht.


1.) Es beginnt mit der Übergabe. SOFORT BEIM ERSTEN KONTAKT an der Übergabe Ihres neuen Hundes ausschließlich ein geeignetes SICHERHEITSGESCHIRR anlegen! Gehen Sie bitte kein Risiko ein und vertrauen auf „wird schon gutgehen“ oder auf „ich bin ein hundeerfahrener Mensch“, sondern legen Sie dieses Geschirr sofort in einem GESCHLOSSENEN RAUM an (z.B. im geschlossenen LKW, im geschlossenen Auto oder in einem anderen geschlossenen Raum) und gehen Sie erst, wenn es 100% sicher sitzt, mit dem Hund angeleint nach draußen.
Eine weitere Möglichkeit: eine verschließbare Transportbox in der Sie ihren Hund noch im LKW sichern und erst zuhause, im geschlossenen Raum, DOPPELT anleinen.
Der Hund kann dieses Geschirr anfangs Tag-und Nacht tragen. Das vereinfacht die Handhabung für Sie und den Hund.
Sicherheitsgeschirre sind keine handelsüblichen, gewöhnlichen Geschirre, sondern ausbruchssichere Spezialgeschirre mit doppeltem Bauchgurt. Ein Beispiel für ein solches Geschirr finden Sie hier. http://www.sientas.de/shop/ausbruchsichere-geschirre/45-pflegestellen-geschirr-.html

2.) Benutzen Sie ZUSÄTZLICH!!!! zu diesem Geschirr ein Halsband und verwenden Sie mindestens in den ersten 6 Monaten am besten 2 LEINEN!!!. Eine wird mit dem Geschirr - die andere mit dem Halsband verbunden.

Die Geschirrleine können Sie sich zur noch besseren Sicherheit um den Bauch binden und die Halsbandleine in der Hand halten.

3.) Gehen Sie am besten die ersten 6 Monate ausschließlich so spazieren und lassen Sie Ihren neuen vierbeinigen Freund bitte mindestens so lange auch nicht von der Leine, es sei denn, Sie sind sich 100% sicher, dass Ihr Hund eine tiefe, enge Bindung zu Ihnen aufgebaut hat und keinerlei Angstverhalten mehr an den Tag legt. Um diesbezüglich sichergehen zu können, sollten zunächst in geschlossenen Arealen Übungsphasen stattgefunden haben und der Hund bewiesen haben, dass er alle Grundkommandos 100% zuverlässig ausführt. Dazu suchen Sie am besten, nach einer gewissen Eingewöhnungsphase, eine gute Hundeschule mit eingezäuntem Übungsgelände auf!

4.) Bitte achten Sie immer darauf, dass Ihr Hund auch sonst keinerlei Möglichkeit zur Flucht hat (z.B. durch offene Autotüren, Haus-oder Hoftüren, Fenster, Balkon-Terrassentüren, Gartentörchen, über Zäune usw.)! Unterschätzen Sie Ihren Hund NIE! Er kann ggf. meterhohe Hindernisse überwinden! Deshalb die Sicherung in der ersten Zeit IMMER BEREITS IM HAUS vornehmen!

5.) Wenn Sie die finanziellen Möglichkeiten haben, Ihrem Hund von Anfang an, einen GPS-Tracker an sein Geschirr zu machen, sind Sie auch für den Fall aller Fälle in der Lage, Ihren Hund wiederzufinden (Siehe dazu auch: http://gpstracker-test.de/gps-fuer-hunde/http://gpstracker-test.de/gps-fuer-hunde/
Ideal wäre die Anbringung VOR der Übergabe denn die ersten Tage sind die gefährlichsten, da hat der Hund noch keine Bindung zu Ihnen.

Wenn Sie diese 5 Punkte beachten, wird Ihnen Ihr Hund nicht verlorengehen und Sie werden sicherlich große Freude mit Ihrer Fellnase haben und das Wohl des Hundes, an dem uns alles liegt, ist gesichert
Wir wünschen Ihnen von Herzen alles Gute mit Ihrem Liebling,


das gesamte Team von Casa CaineluiTimisoara, Rumänien


3.Teil


Ein (rumänischer) Straßenhund zieht ein

Es war eine lange, anstrengende Fahrt für den Hund, doch nun ist er endlich im Glück angekommen. Dass sein neues Zuhause sein Glück ist, weiß der Hund leider noch nicht. Daher ist es ratsam, sich einige Tage Urlaub zu nehmen, um den Hund beim Ankommen und Eingewöhnen zu begleiten.

 

Zuhause ankommen

Sie schließen voller Freude die Haustüre auf, doch der Hund macht womöglich keinen Schritt über die Türschwelle oder geht die Treppe nicht rauf/runter. Bleiben Sie ruhig und denken Sie daran, dass Ihr Hund wahrscheinlich noch nie ein Haus betreten hat und dadurch verunsichert ist. Haben Sie Vertrauen in Ihren Hund, er wird diese Hürde mit etwas Zeit sicher meistern.

Da Ihr Hund noch keinerlei Bindung zu Ihnen aufbaut hat, führen Sie ihn bitte, wie in Teil 1 beschrieben, nur mit einer Doppelsicherung (Halsband, Geschirr und Leine (keine Rollleine)) aus. Ihr Hund hat vielleicht Angst vor Radfahrern, Joggern, Skatern, Männern, Bussen, einer Verpackung auf dem Gehweg etc.  Daher passiert es leider immer wieder, durch zu frühes freilassen, dass ein Hund wegrennt, tagelang herumirrt und womöglich von einem Auto überfahren wird. Bitte nehmen Sie sich das zu Herzen. Eine Bindung kann nicht von heute auf morgen aufgebaut werden und auch Unsicherheit und Ängste nicht so schnell abgebaut, das braucht Zeit. Geben Sie Ihrem Hund bitte die Zeit, die er braucht und arbeiten Sie zusammen mit ihm gegen seine Ängste, wenn nötig auch mit einem Hundetrainer.

 

Nicht überfordern

Setzen Sie Ihren Hund nicht noch zusätzlichem Stress aus.  Besucher in den ersten Tagen sollten vermieden werden und auch Kinder sollten etwas zurückgehalten werden, auch wenn das sicher schwer fällt. Dem Hund soll so sein Freiraum geschafft werden, damit er in Ruhe ankommen kann und sich nicht bedrängt fühlt.

Überfordern Sie auch nicht den Magen-Darm-Trakt Ihres Hundes. Bitte füttern Sie nur kleinere Mengen, um zu beobachten, wie der Hund die Futterumstellung verträgt. Durch den Stress und die Futterumstellung im neuen Zuhause ist es gut möglich, dass der Hund 2-3 Tage Durchfall hat. Das ist völlig normal. Sie brauchen nicht sofort den Tierarzt aufsuchen, es sei denn der Durchfall hält länger an, ist extrem dünnflüssig oder blutig.

 

Regeln setzen

Was in Ihrem Haus erlaubt und was verboten ist, das muss der Hund noch lernen. Setzten Sie daher von Anfang an klare Regeln und belohnen dabei immer das richtige Verhalten des Hundes. Motivieren Sie ihren Hund immer mit freundlicher, ruhiger Stimme etwas zu tun. Lautes Schreien und Schimpfen lässt den Hund eher Erstarren oder Flüchten. Ignorieren Sie anfänglich ungewolltes Verhalten oder verwenden Sie ein sanftes aber bestimmendes "nu". Später verstehen die Hunde auch "nein". Es kann sein, dass der Hund zuerst noch sehr zurückhaltend ist. Das wird sich aber legen, sobald er mehr Sicherheit gewonnen hat. Dann wird er austesten, welche seine Position im Rudel ist.

Gleiche Abläufe, gleiche Wege, gleiche Rituale, gleiche Zeiten, helfen dem Hund sich schnell einzugewöhnen. Er braucht einen festen Rückzugsort, an dem er von niemandem gestört wird. Anfänglich haben viele Hunde Probleme, sich zu lösen. Somit werden die ersten Gassirunden eine Herausforderung bis der schönste Platz fürs erste Häufchen oder Pipi gefunden ist und die Anspannung der neuen Eindrücke etwas verflogen ist.

  

Alleine bleiben

Auch das alleine bleiben muss ein Hund lernen. Warten Sie nicht allzu lange, bis Sie damit beginnen. Verlassen Sie zuerst nur den Raum, schließen die Türe und kehren umgehend zurück. Dann verlassen Sie die Haustüre und kommen direkt wieder rein. Dann warten Sie 2 Minuten, 5 Minuten, 10 Minuten, 25 Minuten...vor der Haustüre. Steigern Sie langsam die Zeit, die der Hund alleine bleibt. Ganz wichtig dabei: Achten Sie darauf, dass Sie das Haus nicht betreten, wenn der Hund bellt oder jault, denn somit verstärken Sie dieses Verhalten und der Hund lernt, wenn er bellt/jault kommen Sie zurück. Verabschieden Sie sich nicht groß vom Hund und begrüßen Sie ihn auch nicht total überschwänglich. Der Hund soll lernen, dass es etwas ganz normales ist, dass Sie das Haus verlassen und wieder kommen.

 

Und denken Sie immer daran: Die Grundlagen einer langen, unkomplizierten Freundschaft sind Vertrauen und Sicherheit. Wenn Sie dies beachten, wird Ihr Hund Ihnen für immer dankbar sein!

 

 


4. Teil


Projekt "Schnüffelgärten"

Gerade in den ersten sechs Monaten, der Zeit im dem das Tier die Bindung zu seinem neuen Besitzer erst aufbaut, soll der Hund nicht von der Leine gelassen werden um eine etwaige Flucht vorzubeugen. Hier beginnt das Projekt "Schnüffelgärten". Es ist eine tolle Möglichkeit, euren Hunden - ohne Leine - ein entspanntes Schnüffelerlebnis zu bescheren. Seit der Gründung des Projektes in [x] stellen immer mehr Menschen ihre Grundstücke zur Verfügung, um jagenden, wenig verträglichen oder ängstlichen Hunden einen "Freigang" zu ermöglichen. Aktuell gibt es [x] Schnüffelgärten, sicher auch einer in eurer Nähe! Schaut es euch einfach mal an und dann viel Spaß beim schnüffeln!   


5. Teil


GPS-Tracker

Die Doppelsicherung Ihres adoptierten Strassenhundes ist das oberste Gebot im ersten Jahr!!!
Trotzdem kann der Hund entwischen.

Wir haben für Euch einen GPS Tracker Test ausfindig gemacht, für alle die, denen die Sicherheit ihres Hundes oberste Priorität hat. Selbstverständlich können und wollen wir niemanden verpflichten dieses Geld zu investieren aber wie gesagt, es ist besonders hilfreich wenn der Hund mal weg ist und man kann nicht mal erahnen in welchem Gebiet er sich befindet. GPS Tracker gibt es übrigens auch für Katzen!

http://gpstracker-test.de/

Und den Testsieger finden Sie hier:

http://gpstracker-test.de/wo-ist-lilly-hunde/


6. Teil


Tipps / Informationen zum Thema Hund und Hitze 

Auch wenn jetzt gerade die Temperaturen nicht den Sommer vermuten lassen, möchten wir euch etwas für die folgenden sonnigen Tagen mitgeben.

Hunden machen hohe Temperaturen sehr zu schaffen, man kann sogar behaupten sie sind hitzeempfindlich.
Da sie keine Hautschweißdrüsen besitzen, diese befinden sich bei den Hunden nur an den Pfoten und ein paar um die Nase, müssen Hunde einen anderen Weg wählen um sich abzukühlen. Man sieht es oft an unseren Casa Hunden wie einfallsreich sie sind um sich ein wenig Erleichterung im Sommer zu verschaffen. Da wird schon öfter die Wasser“kiste“ zur Badewanne umfunktioniert.
Hecheln kann die Körpertemperatur zwar etwas runterkühlen, das funktioniert aber nur bei Aussentemperaturen bis 28°. Wird es wärmer sucht sich der Hund eine kühle Fläche oder beginnt sich sein Fell zu lecken um Verdunstungskälte zu erzeugen.

Die normale Körpertemperatur des Hundes liegt bei ca. 38°, sie kann jedoch bis 41° steigen wenn der Hund sich aufregt, sich körperlich anstrengt oder großer Hitze ausgesetzt ist. Das Problem: der Kreislauf streikt bereits ab 40°. Es kann ein Schockzustand eintreten.

Wir appellieren dringend: bitte passt auf eure Hunde im Sommer auf! Bitte lasst sie nicht im Fahrzeug während ihr etwas zu erledigen habt, wenn es auch nur kurz ist!

Im Auto entstehen sehr bald Temperaturen von bis zu 60°, da kommt ein Hund sehr schnell in Schwierigkeiten. Auch bei im Schatten abgestellte Fahrzeuge daran denken, die Sonne wandert!
Ab einer Körpertemperatur von 43°besteht beim Hund LEBENSGEFAHR, die Eiweißstoffe im Körper beginnen zu gerinnen.

Der Wasserverlust im Sommer
Man muss auch das Hecheln bedenken. Starkes Hecheln führt dazu daß sehr viel Wasser mit dem Speichel verdunstet. Das kann in einer Stunde bis zu 1 Liter bedeuten! Hunde haben sehr wenig Wasservorräte im Körper, sie müssen deshalb viel trinken. Bekommt der Hund nicht genügend zu trinken, wird das Blut dicker und es kommt zu Organschäden.
Bei Überhitzung sollte man dem Hund Wasser in kleinen Portionen zum trinken anbieten, immer im Abstand von 5-10 Minuten bis er selber keinen Durst mehr hat.


++++++ERSTE HILFE BEI HITZESCHLAG++++++

Der Hund muss SOFORT aus der Sonne. Er muss in den Schatten gebracht werden oder an einem kühlerem Platz.

Mit der Abkühlung eine halbe Stunde fortfahren. Sofern möglich eine Wasserkühlung anwenden, beginnend an den Beinen und langsam hoch bis zum Kopf. Man kann sich ebenso feuchten Tüchern bedienen. Nicht gleich den Hund einwickeln sondern IMMER zuerst die Gliedmaßen runterkühlen!

Wenn möglich anschließend einen Eisbeutel (mit Tuch umhüllt) in den Nacken legen.

Ist der Hund ansprechbar und reagiert er, sollte man ihm Wasser anbieten.

Niemals einem Hund der bewusstlos ist, Wasser einflößen, er kann es nicht schlucken.

Nachdem diese Abkühlmaßnahmen erfolgt sind, den Hund SOFORT, unter belassen des Eisbeutels, zum Tierarzt bringen!